Aufgabe der Klimatechnik ist es, Temperatur, Luftfeuchte und Luftqualität (CO2-Gehalt) in einem Raum auf die gewünschten Werte zu regeln - unabhängig von inneren (Wärmequellen wie z.B. Personen, EDV, Beleuchtung) und äußeren Lasten (Sonneneinstrahlung, Transmissionswärmeverluste - bzw. gewinne, etc.) Dazu dienen Maschinen und Einrichtungen, sogenannte Klimaanlagen, die mit geeigneter Luftführung Wärme abführen (kühlen) oder zuführen (heizen), die Feuchtigkeit steigern (befeuchten) oder absenken (entfeuchten) und die eingesetzten Medien (Luft, Wasser) transportieren.

Klimatechnik findet für verschiedenen Nutzungsbereiche, wie Büro- und Wohngebäuden, Lagerhäusern, Gewächshäusern, Kfz oder in der Prozesstechnik (Windkanäle, Prüftechnik, Klimakammern, etc.) Anwendung.

Für die Raumluft in Büroräumen gilt z. B.:

  • Temperatur der Raumluft zwischen 19 und 27 °C,
  • Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 70 %,
  • die Luftbewegung sollte laminar sein und <= 0,2 m/s betragen.